Kommentare zur Initiative

Die Veröffentlichung der folgenden Stellungnahmen erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch und auf Verantwortung der jeweiligen Verfasser/Innen.


Zuschrift von Peter Hentschel aus Goldberg, immobiliengeschädigt durch Immova unter Mitwirkung der Taunussparkasse:

Die Masche ist durchgängig vergleichbar. Kreditinstitute haben eine "Marktlücke" (den kleinen "Ottonormalverbraucher" als Abzockobjekt) entdeckt und ausgewertet. Jetzt sind wir "ausgewertet" und jetzt will der Rechtsstaat nichts mehr mit uns zu tun haben.

13.4.2004


Zuschrift von Nicole Kuijsten aus Ibbenbüren, immobiliengeschädigt durch Heinen&Biege unter Mitwirkung der Badenia:

Nicht nur, dass man als junge Familie mit drei Kindern keinerlei Vergünstigungen in unserem sogennanten Rechtsstaat hat, nein, da wird man bei der Finazierungsabsicherung auch noch so von unserem werten Staat über's Ohr gehauen. Ob ich nun was zur Absicherung meinerseits tue oder gar in Hinblick auf meine Kinder, letztlich ist eh alles falsch, denn die Verlierer bleiben wir und haben obendrein eine Schrottimmobilie und einen Haufen Schulden, den man fast nie abzahlen kann.
Tja, ich frage mich allen Ernstes, was richtig ist: Sichere ich mich ab, treiben die Banken ihr Spiel und werden letztlich noch von unserer Rechtssprechung unterstützt, unternehme ich nichts, dann liege ich dem Staat auf der Tasche...

Klar gibt es sogenannte Einzelfälle, aber wieso dürfen Banken in Massen wissentlich Menschen in den Ruin treiben? Man kann doch mittlerweile nicht mehr von sogenannten Einzelfällen sprechen, wenn es min. 300.000 Bundesbürger betrifft. Und was unsere werten Politiker debattieren, kann ich eh nicht verstehen, denn wenn ich Gesetze entwerfe, wieso finden sie bitte dann keine Anwendung für den Verbraucher???

Fazit: Als Verbrauer ist man immer der Verlierer und unser Staat freut sich mit den Banken!
Man sollte das Ganze vielleicht mal bedenken und überlegen, wen man bei der nächsten Bundestagswahl wählt!

Liebe Grüße, Nicole Kuijsten aus Ibbenbüren!

9.9.2001


Zuschrift von Detlef Korte aus Emsbüren, immobiliengeschädigt durch Kluge&Partner Immobilien unter Mitwirkung der Sparda Bank Hannover:

Ich habe nichts mehr zu verlieren, weil der Gerichtsvollzieher schon vor der Tür steht!!! Gehe daher auf bedingungslosen Crashkurs gegen den Betrüger und seine Freunde (Notar, usw.):

Schreibe mir die Finger wund, wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt mir eine Mail (dsm.korte@t-online.de).
Bis dann, muss noch weitere Nachforschungen betreiben.

7.9.2001


Zuschrift von Frank Bäckermann aus Bergkamen, immobiliengeschädigt durch Heinen&Biege unter Mitwirkung der Badenia:

Der Kauf lief bei mir nach dem schon in der Seite beschriebenen Muster ab. Man erzählte mir etwas von Bausparvertrag und Altersversorgung.
HMG und Heinen und Biege sind insolvent, ansonsten auch alles, wie auf der Seite beschrieben. Zu sagen wäre noch, das einige Rechtsanwälte, die ich in dieser Angelegenheit konsultierte, eine doch sehr, sehr traurige Vorstellung ablieferten.
Der Versicherungsschutz ist auch umgangen, da Rechtsschutzversicherungen angeblich für Neubauversicherungsschäden nicht aufkommen. Bleibt unterm Strich: Belogen und Betrogen und 20 Jahre für die Wurst gearbeitet; mit der Option, Heiligabend den Gerichtsvollzieher in der Wohnung zu haben.
Wenn das deutsches Recht ist, kann ich mich nur noch angewidert und angeekelt abwenden, wenn ich Politiker und Bundestagsabgeordnete im Fernsehen oder wo auch sonst immer zu Gesicht bekomme.

22.7.2001


Zuschrift von Marina Parusel aus Essen, immobiliengeschädigt durch Heinen&Biege unter Mitwirkung der Badenia:

Schrottimmobilie 1997 durch einen "sehr guten" Freund vermittelt bekommen, mein Vertrauen und Naivität wurde missbraucht, heute bin ich schlauer aber auch finanziell ruiniert!!!!
Ich stellte sehr schnell fest, dass nach langem kämpfen, ich die Immobilie weder los werde noch die Miteigentümer zu einem gemeinsamen Handeln gegen die Machenschaften der Bank und der Hausverwaltung die aus dem selben Stall kommt, bewegen kann. Ich verstehe es nicht, dass nach mehrfachen anschreiben (über 220 Eigentümer), viele Geschädigte immer noch gutgläubig sind, weil sie noch ein paar Mark Miete bekommen, dass alles in Ordnung sei. Ich vermute, dass sich einige Eigentümer aus ohnmächtiger Hilflosigkeit und Desinteresse nicht melden. Allerdings kann ich hier nur von dem Objekt Delmenhorst ausgehen.
Ich hoffe, dass mein Aufruf zwecks gemeinsamen Vorgehens gegen die Bank und der Verwaltung erhört wird, um im Vorfeld noch größeren Schaden abzuwenden.

Denn unser Ziel kann nur erreicht werden wenn alle (viele ) am gleichen Strang ziehen!
Selbst bei einen Vergleich mit der Bank haben wir die Immobilie noch am Bein.

Deshalb sollte man JETZT reagieren und nicht resignieren !!!

12.6.2001


Zuschrift von Klaus Grobholz aus Schongau, immobiliengeschädigt unter Mitwirkung der HypoVereinsbank, mit sarkastischem Seitenhieb auf die aktuelle Rechtsprechung in Sachen Verbraucherschutz gegenüber Banken:

Die Erstellung einer Homepage in dieser Sache ist eine hervorragende Idee, die nur begrüßt werden kann.
Die aktuelle Erfahrung mit der aktuellen "Rechtsprechung" des BGH bedarf jedoch noch einger Klärungen:
1. Falsch ist die häufig geäußerte Meinung, das Kürzel BGH stehe für BankenGerichtsHof, der im Interesse der Banken Recht sprechen würde. Richtig steht die Abkürzung für BundesGerichtsHof, also für eine Institution, die letztinstanzliche Urteile "im Namen des Volkes" fällt....
2. Ebenfalls falsch ist die uns gegenüber kürzlich vertretene Auffassung, die "Unhabhüngigkeit" der Richter bezöge sich auf die Unabhängigkeit gegenüber geltender Rechtsprechung. Richtig ist vielmehr, daß die Gerichte unabhängig von politischen und/oder wirtschaftlichen Interessen objektiv und mit gründlicher Kenntnis der von beiden Parteien vorgetragenen Sachlage "im Namen des Volkes" urteilen, also nach demokratischen Grundsätzen.....

9.6.2001


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letzte Änderung: 21.10.2001
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