Das Objekt:

Helgolandhaus

in Wilhelmshaven

Im Jahr 1995 hat die Fa. Allboden, Sitz in Hannover, das attraktive siebengeschossige Gebäude mit 138 Wohneinheiten fertiggestellt.

Trotz phantastischer Lage auf dem Fliegerdeich / Südstrand, der Stadt vorgelagert, sind die Wohnungen schlecht zu verkaufen. Der Wohnungsmarkt in Wilhelmshaven liegt am Boden. Heute noch bietet die Fa. Allboden Wohnungen zum Kauf an.

Die Firma Immobilien Heinen & Biege (IHB), Sitz in Dortmund, kommt mit ihrem "cleveren" Vertriebskonzept den Verkäufern zu Hilfe. Der Deal: IHB bringt den Wohnungsverkauf auf Touren, die Allboden zahlt an IHB eine fette Vermittlungsprovision von ca. 30 % des eigentlichen Preises, die den Käufern auf den Kaufpreis aufgeschlagen wird.

25 Wohnungen werden so als ganze Einheiten, die meisten aufgesplittet als "Teileigentum" an 73 Personen / Familien verkauft.

An Provision sind für 25 verkaufte Wohnungen hochgerechnet 1,8 Millionen DM geflossen.

Obwohl IHB zusätzlich zu den marktüblichen Vermittlungsprovisionen versteckte Innenprovisionen in derartiger Höhe "erwirtschaftete", steuert das Unternehmen im Jahr 2000 in den Konkurs. Die "clevere" Geschäftsführung hat sicherlich den Großteil der Gewinne "ins Trockene" gerettet.

Die Fa. Allboden ist weiterhin geschäftlich sehr aktiv.

Sonstige ObjekteStartseite
letzte Änderung: 23.5.2001
Inhalt: Hans-Jürgen Höger - Gestaltung: Jens Höger - © 2001 Hans-Jürgen Höger